Ernährung

oder

Wie ernähre ich meine Hunde

Wie ernährt man Alpenhütehunde (oder allgemein: Hunde) richtig? Diese Frage kann man sicher nicht pauschal beantworten! Oder vielleicht doch? Bei optimaler Ernährung sollte der Hund stets gesund (!!), schlank, fit und leistungsfähig sein.

Ist dieser Zustand nicht gegeben, so sollte man im Krankheitsfall natürlich den Tierarzt oder auch Tierheilpraktiker seines Vertrauens zu Rate ziehen. Doch ich kann aus eigener Erfahrung nur jedem raten, v.a. bei langKyarafrisstwierigen oder häufig wiederkehrenden Erkrankungen ( Magen und Darmempfindlich, Hautkrankheiten, entzündete Ohren, Allergien...), sich parallel dazu auch Gedanken über die derzeitige Ernährung zu machen. Sie hat mehr Einfluß auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Hunde, als manch einer glauben mag! Und nicht immer ist das das Beste für unseren Hund, was Werbung und Tierärzte (!) uns einreden...

Man wird als Hundehalter von Seiten der Tierärzte und der Industrie tagtäglich von einer Welle an Informationen überrollt, die immer das Gleiche sagt: ”Fertigfutter ist das Beste, was Sie für Ihren Vierbeiner tun können . Alles andere ist nicht gesund, nicht artgerecht und gefährdet u.U. sogar Ihren Liebling”. Jeder Hersteller behauptet von seinem Futter, dass es “das Beste” ist, absolut ausgeklügelt mit umfassend allen Nährstoffen. Nicht zuletzt bekommt man auch von der überwiegenden Zahl der Hundebesitzer immer wieder ein Futter empfohlen, was angeblich noch besser wäre, und so weiter und so fort.... Bei einer derart fertigfutterlastigen Informationsflut kommt man niemals auf die Idee, dass es noch ganz andere Alternerstes Futterativen gibt!

Auch hört man überall, nur immer schön eine Sorte Futter füttern, am besten Trockenfutter und bloß nicht abrupt wechseln.

So kaufen die meisten Hundebesitzer monatelang brav kiloweise Trockenfutter der Marke “XY” und füttern ihren Hund tagein tagaus damit.

Und genau das ist der Anfang allen Übels :

1) Kein einziges Futter kann den Anspruch erheben absolut komplett zu sein. Leute, denkt nach. Das ist unmöglich !

2) Viele Fertigfutter sind minderwertiger Qualität (auch wenn auf den Packungen alles hochgepriesen wird). Ein bisschen Bildung, was in ein Futter hineingehört und was nicht, ist schon wichtig.

3) Es ist zwar so schön einfach, nur mal eben die Futtertonne aufzumachen, Messbecher raus, Futter in den Napf und fertig.

Das ist aber keine artgerechte Hundeernährung. Und meistens bekommt man irgendwann die Rechnung dann vom Tierarzt.

4) Reine Trockenfutterfütterung tagein, tagaus ist nicht dem Hunde angepasst. In der Natur frißt er Beute mit einem bestimmten Feuchtigkeitsgehalt. Sein Trinkverhalten ändert der Hund nicht wirklich. Die meisten Hunde nehmen deshalb viel zu wenig Wasser zu sich und das trockene Futter reizt auf die Dauer den Magen, die Nieren werden zu wenig durchspült.

So.

und nun berichte ich mal, wie ICH es SEIT 20 JAHREN mache (und ich habe in der ganzen Zeit bei meinen Hunden keine nennenswerten Krankheiten gehabt):

1) Ich füttere abwechslungsreich. Das heißt : jeden Tag gibt es etwas anderes in den Napf !

2) Ich achte auf die Qualität der Nahrung (sei es Trocken- oder Feuchtfutter)

3) Ich füttere zu einem großen Teil nach b.a.r.f. (biologisch artgerechte Rohfütterung). Und das ist gar nicht schwer oder teuer . Und das allerbeste für den Hund. Mittlerweile ist rohes BeinscheibemamaFutterfleisch sehr gut und günstig auch über Online-Shops im Internet zu beziehen. Links dazu bitte auf der Seite “Links” nachschauen.

Ich nutze als Trockenfutter : Real Nature von Fressnapf (auch als Dose), Lupovet, Luposan, Markus Mühle, Orijen, Solid Gold, Timberwolf, Wolfking, Happy Dog Premium Sorten, , Bio-Bosch, Bozita Robur, Yomi, Bestes Futter , Platinum , grau, hundköket, Magnusson, Mera Dog, Josera, Pro Plan, HerrmannsHundefutter, Acana, defu, Exclusion (um nur hier einige wenige zu nennen. Es gibt noch einige sehr gute, die ich hier bestimmt vergessen habe).

Einfacher Hinweis :

- Beginnt die Zutatenliste mit :” Getreide” oder ähnlich, : nicht nehmen. Als erstes sollte etwas “Fleischiges” da stehen, der Hund ist doch ein Raubtier...

- Sind nur “Fleisch und tierische Nebenezeugnisse” angegeben und nicht gfutterhuhnerkleinenauer definiert : nicht nehmen. Mindere Qualität. Da ist meistens viel Müll drin (Schweineurin, Augen, Federn, Vogelkot, Abdeckerfleisch von kranken Tieren).

Feuchtfutter aus der Dose sollte nur aus genau definiertem Fleisch bestehen und möglichst kein Getreide enthalten. Feuchtfutter nur gemischt mit Trockenfutter füttern (so hat es sich bei mir bewährt. Nur “trocken” füttere ich höchstens im Urlaub.)

Beispiele (nicht vollständig, guckt auf die Dose. FLEISCH muß da hauptsächlich drin sein ):

Rinti, Grau, Puri, Ropodog, Allco, Terra Canis, Herrmanns, Hussa, Bozita.

Rohfleisch : Hühnerflügel, Hühnerklein und Rinderhack kaufe ich so recht günstig. Manche Zooläden haben eine Auswahl an gefrorenem Frischfleisch . Im Internet gibt es gute Shops.

Sonstiges : Öl, Kartoffeln, Nufuttergemuse2deln, Reis, Haferflocken, Gemüse, Obst, etc hat man eh immer mehr oder weniger da. Ich nehme immer so was auch mal weg muß, AUCH Reste vom Mittagstisch !!!

 

Und nun folgen mal Beispiele :

Beispiele 1

Beispiele 2

Beispiele 3

Beispiele 4