Cherie wurde am 5.Ju li 1997 als eines von drei Welpen geboren, ihr Vater war ein Original-Rüde aus dem Valle Verzasca im Tessin.
Sie war mit 43 cm eine große und kräftige Hündin, ausdauernd, furchtlos, eher ruhig, sehr verträglich, ein typischer B-Linien-Hund.
In zwei Würfen b rachte sie 11 Welpen zur Welt, darunter einen Langstockhaar. Sie war eine gewissenhafte Mutter und säugte ihre Zwerge bis zur achten Woche.
Sie war “meine Große”.
Leider infizierte sie sich im Sommer 2002 mit Borreliose, was erst in der Tierklinik nicht entdeckt wurde und sie deshalb auch falsch behandelt wurde.Erst ein anderer Tierarzt leitete dann eine - zumindest über Jahre - erfolgreiche Therapie ein und verschaffte ih r damit noch eine schöne Zeit.
Bis kurz zum Schluss lief sie immer alle Spaziergänge mit, auf ihre eigene Art in ihrem eigenen Takt, da einzelne Muskeln auf Grund der Neuroborreliose verkümmerten. Auch als sie es nicht mehr schaffte, den ganzen Spaziergang mit zu gehen, da nahm ich sie immer mit - im Kinderwagen, in den sie hinein wollte, wenn das Laufen nicht mehr ging.
Wahrscheinlich habe ich an diesem Hund mehr gehangen, als normal, eben weil sie diese chro nische Krankheit hatte. Übrigens : Sie war gegen Borreliose geimpft gewesen. die Impfung ist eindeutig kein zuverlässiger Schutz und ich lehne mittlerweile diese Impfung ab.
Letztendlich hat die Borreliose sie besiegt. Als es gar nicht mehr ging und röntgenologisch Knochenkrebs im Vorderlauf hochverdächtig war, erlöste ich sie am 9. August 2007 um 16 Uhr . Sie schlief ganz friedlich ein.
Ich hatte vorher reichlich Zeit, mich von ihr zu verabschieden und ich hoffe, ich sehe sie - wie auch Trixi und Tanya - an der Regenbogenbrücke wieder - gesund und ohne Schmerzen.
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